Firmeninternes instant messaging = Kommunikationsprobleme der Mitarbeiter???
Kürzlich unterbreitete ich firmenintern den Vorschlag einen Instant Messaging Server (beispielsweise den einfach zu administrierenden Jabber) aufzusetzen - habe ich doch Instant Messaging als vierte Kommunikationsform neben Telefon, E-Mail und persönlichem Kontakt in verschiedenen Firmen schon überaus schätzen gelernt. Von Seiten der IT-Verantwortlichen gab es daraufhin die Antwort, dass der Wunsch IM zu verwenden, auf grundlegende Kommunikationsprobleme hinweisen würde - man solle doch lieber anrufen oder persönlich auf den jeweiligen Kommunikationspartner zugehen! Meines Erachtens eine überaus unglückliche Aussage.: Fasst doch Wikipedia sehr gut zusammen für welchen Zweck Instant Messaging in Unternehmen sinnvoll ist: für kurze schnelle Unterhaltungen wobei der Empfänger einer Nachricht nicht so sehr von seiner aktuellen Arbeit abgehalten wird, wie dies bei E-Mail, Telefon oder persönlichem Kontakt der Fall wäre.
Sicherlich ist nicht jeder Mitarbeiter ein Typ für Instant Messaging und sicherlich ist IM nicht jederzeit die beste Kommunikationsform - aber Instant Messaging als Kommunikationskiller darzustellen dessen Einsatz auf grundlegende Kommunikationsprobleme in der Firmenkultur hinweist, halte ich für überaus unglücklich. Tja - statt einer unternehmensweiten IM-Policy und einem Server für Instant Messaging werden die Mitarbeiter dann halt weiterhin ICQ oder Skype auf ihren Arbeitsplatzrechnern installieren - mit allen damit verbunden negativen Folgen für die IT-Sicherheit...